Die schönsten Strände der Costa Blanca
Von kilometerlangen Sandstränden bis zu versteckten Buchten mit türkisem Wasser.
Weiße Küste, sagt der Name, und er hält Wort. Aber ein Strand ist hier nicht nur eine Sache: Es gibt breite Stadtstrände mit allem Service, Kieselbuchten zwischen Felswänden und wilde Dünen, in denen du im Oktober allein unterwegs bist. Das sind die Strände, die herausragen, je nach Geschmack.
Für den klassischen Strandtag
Die Playa de San Juan (Alicante) ist der Strand, an dem die Alicantiner selbst liegen: fast sieben Kilometer feiner Sand, so breit, dass er nie voll wirkt, mit der Tram als Versorgungslinie aus der Stadt. Levante (Benidorm) ist der Resort-Klassiker: tipptopp gepflegt, immer bewacht, und abends wechselst du ohne Übergang vom Handtuch ins Nachtleben.
Für die schönsten Fotos
Die Cala Granadella (Jávea) wartet am Ende einer Straße, die sich durch Pinien schlängelt: eine Kieselbucht zwischen zwei Felswänden, mit Wasserfarben, die du von den griechischen Inseln kennst. Komm vor zehn oder nach fünf, denn die Bucht ist klein und berühmt. El Portet (Moraira) ist ihre sanfte Schwester: ein Sandhalbmond mit flachem, ruhigem Wasser und einer Handvoll Restaurants direkt am Handtuch. Auf der anderen Seite des Orts steht die Burg von Moraira auf dem Felsen am Strand.
Fürs Schnorcheln
Die Felsküste zwischen Jávea und Moraira ist der beste Schnorchelabschnitt der ganzen Küste. Neben Granadella sind die Cala Blanca und die Cova dels Orguens die Favoriten; nimm Badeschuhe mit, denn Kiesel und Seeigel sind der Preis fürs klare Wasser. Auch gut: die geschützte Seite des Peñón in Calpe. Die Details Bucht für Bucht stehen in unserem Leitfaden zum Schnorcheln und Tauchen in der Marina Alta.
Für Ruhe und Platz
In Guardamar del Segura liegen die Strände hinter einem kilometerbreiten Dünen-Pinienwald, Anfang des letzten Jahrhunderts gepflanzt, um den Sand zu bändigen. Das Ergebnis: Picknick im Schatten und Sand, so weit das Auge reicht, ohne Türme im Rücken. Direkt südlich von Alicante wiederholt El Carabassí das Rezept im Kleinformat.
Praktisch
- An Dutzenden Stränden weht die Blaue Flagge; Aufsicht und Service sind meist in Ordnung.
- Parken an den kleinen Buchten heißt im Sommer: vor zehn oder nach fünf; dazwischen Schlange.
- Die feinsten Monate sind Juni und September: Sommerwasser, halb so viele Leute.
Mehr Schönes in der Nähe jedes Strandes findest du in unserem Dörfer-Guide; kombiniere morgens eine Bucht mit einem Bergdorf am Nachmittag und der Tag ist komplett.
Bildnachweise
- Cala Granadella: Foto Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

MILO SCHUIJT