Schnorcheln und Tauchen in der Marina Alta
Wo das Wasser am klarsten ist, welche Regeln im Meeresschutzgebiet gelten und was du unten wirklich siehst.
Zwischen Dénia und Moraira liegt eine Küste, die unter Wasser interessanter ist als darüber, und das will etwas heißen. Fels statt Sand, Seegraswiesen, die das Wasser filtern, und seit 1993 ein Meeresschutzgebiet, in dem nicht gefischt werden darf. Das Ergebnis ist eine Sicht, die du in Nordeuropa nirgends bekommst, zehn Meter vom Ufer entfernt. Hier steht, wohin du gehst, was erlaubt ist und was du siehst.
Warum das Wasser hier so klar ist
Es gibt drei Gründe, und sie wirken zusammen. Der erste ist der Grund selbst. Wo ein Sandstrand bei jeder Welle wieder trüb wird, liegt hier Fels. Die Küste zwischen Dénia und Moraira besteht größtenteils aus Kalksteinplatten und Kiesbuchten, und das hält das Wasser sauber.
Der zweite Grund ist die Posidonia. Das ist kein Seetang, sondern ein Seegras, eine echte Pflanze mit Wurzeln und Blüten, die auf den Sandflächen zwischen den Felsen ganze Wiesen bildet. Posidonia hält das Sediment fest, produziert Sauerstoff und bietet Jungfischen Schutz. Wo sie wächst, ist das Wasser klar; wo sie verschwindet, ist es das nicht mehr. Daher auch das Ankerverbot: Ein Anker, der durch so eine Wiese pflügt, räumt in einer Stunde weg, was Jahrzehnte gebraucht hat.
Der dritte Grund: Es münden hier kaum Flüsse. Es regnet wenig, und was fällt, verschwindet im Kalkstein. Also kein Schlick, außer nach einem kräftigen Guss, und nach ein, zwei Tagen ist auch der weg.
Zusammen ergibt das eine Küste, an der du an einem normalen Sommertag zehn bis fünfzehn Meter weit siehst, an einem guten Tag deutlich mehr. Für das Mittelmeer in Ufernähe ist das außergewöhnlich.
Das Meeresschutzgebiet am Cap de Sant Antoni
Der Küstenabschnitt zwischen Dénia und Xàbia rund um das Kap Sant Antoni steht seit 1993 unter Schutz. Das ist der Kern der Sache: Ohne diesen Schutz wäre das eine hübsche Küste, mit ihm ist es einer der wenigen Orte hier, an denen du noch große Fische siehst.
Zwei Schutzformen überlagern sich: ein natürliches Meeresschutzgebiet und ein Meeresschutzgebiet von fischereilichem Interesse. Für dich als Schnorchler oder Taucher zeigt sich der Unterschied vor allem in den Verboten: Im Fischereiteil ist jede Form von Freizeitangeln ausgeschlossen, ebenso Jetskis und motorisierter Wassersport.
Die Wirkung siehst du sofort. In geschützten Abschnitten des Mittelmeers kommen Arten zurück, die anderswo weggefischt sind, und sie werden größer. Man muss kein Biologe sein, um den Unterschied zwischen einer Bucht mit Angelbetrieb und einer seit dreißig Jahren geschützten Bucht zu sehen.
Wichtig: Der Schutz gilt unter Wasser, nicht am Strand. Schwimmen und Sonnen sind ganz normal. Es geht darum, was du mitnimmst und wo du mit einem Boot hinfährst.
Die Regeln: Schnorcheln ja, Flaschentauchen nicht ohne Genehmigung
Hier stolpern die meisten, und der Unterschied ist schärfer, als man denkt.
Schnorcheln und Apnoetauchen sind erlaubt. Mit Maske, Schnorchel und Flossen darfst du ins Wasser, auch im Schutzgebiet. Bedingung ist, dass du dich benimmst: langsam fahren, wenn du mit dem Boot kommst, an den dafür vorgesehenen Bojen festmachen statt zu ankern, und nichts mitnehmen.
Flaschentauchen braucht eine Genehmigung im Voraus. Das ist keine Formalität, die man vor Ort erledigt. Der Antrag läuft über die Dirección Territorial de Alicante von Pesca Marítima, per Mail an buceoreservamarina_alicante@gva.es, und muss mindestens fünf und höchstens fünfzehn Werktage vorher vorliegen. Tauchst du über ein von der Conselleria anerkanntes Tauchcenter, erledigt das Center die Genehmigung. Für die meisten ist das der einfachste Weg.
Im gesamten Schutzgebiet verboten: ankern, Abfälle einbringen sowie das Sammeln von Organismen, Steinen und archäologischen Resten. Gefahren werden darf höchstens mit sechs Knoten. Im Fischereiteil kommen Freizeitangeln, Jetskis, motorisierter Wassersport und Tauchen ohne Genehmigung dazu.
Dieses Sammelverbot ist weiter gefasst, als viele denken. Eine schöne Muschel mitzunehmen fällt darunter, ein Stück Treibholz mit Seepocken ebenso, und ein Kiesel genauso. Lass es liegen und mach ein Foto.
Die besten Schnorchelstellen in Xàbia
Xàbia hat die größte Auswahl, weil die Küste dort aus einer Bucht nach der anderen besteht.
Die Cala del Portitxol ist für viele die beste. Eine Kiesbucht mit den alten Fischerhäuschen im Süden und der Insel Portitxol davor. An den Rändern der Bucht fällt der Fels steil ins Wasser, und dort sitzt das Leben. Die Insel selbst ist eine ernsthafte Querung und keine Anfängerstrecke, aber du musst gar nicht hinüber: Die ersten dreißig Meter am Fels bringen schon genug.
Die Cala Ambolo steht wegen des klaren Wassers in fast jeder Liste. Achte auf den Zugang: Der war wiederholt wegen Steinschlags gesperrt, prüfe also vorher, ob die Bucht offen ist.
Granadella ist die bekannteste Bucht Xàbias und ebenfalls eine gute Schnorchelstelle, vor allem an den Felsen zu beiden Seiten. Der Nachteil sind der Andrang und das Parken, das im Sommer über eine Zufahrtskontrolle läuft. Dazu haben wir einen eigenen Guide mit der praktischen Seite geschrieben.
Wer lieber abseits bleibt, fährt Richtung Cala Moraig und Cala Baladrar, etwas weiter südlich bei Benitatxell und Benissa. Dieselbe Felsküste, weniger Leute und deutlich weniger Ärger beim Parken.
Dénia: Les Rotes und die Cova Tallada
Südlich des Hafens von Dénia ändert die Küste ihren Charakter. Die kilometerlangen Sandstrände von Les Marines hören auf, und Les Rotes übernimmt: ein Streifen aus Felsplatten mit kleinen Einschnitten dazwischen. Das ist die Schnorchelküste von Dénia, und sie ist spürbar ruhiger als Xàbia.
Das Wasser ist klar wegen der Posidoniawiesen direkt davor. Wer den ganzen Streifen abgeht, findet am Ende bei Punta Negra das Beste: mehr Tiefe, mehr Struktur im Fels, mehr Fisch. Die städtische Tafel vor Ort weist die Zone als empfohlenes Tauchgebiet und als natürliches Meeresschutzgebiet aus, mit den Regeln darauf.
Am Ende derselben Küste liegt die Cova Tallada, eine große, teilweise in den Fels geschlagene Höhle, in die du vom Wasser aus hineinschwimmen kannst. In den Sommermonaten ist der Zugang über ein Genehmigungssystem geregelt, um den Andrang zu begrenzen. Fahr also nicht auf gut Glück hin, sondern schau vorher nach, was für dein Datum gilt.
Praktisch: In Les Rotes steigst du von Felsplatten ins Wasser, nicht von einem Sandstrand. Badeschuhe sind kein Luxus, und mit kleinen Kindern sind Les Marines oder der Arenal die klügere Wahl.
Moraira: El Portet und die Buchten drumherum
Moraira hat die kürzeste Küstenlinie der drei, aber ein paar lohnende Stellen. El Portet ist eine fast kreisrunde Bucht mit flachem, ruhigem Wasser. Das macht sie zu einem guten Ort, um ein Kind an die Maske zu gewöhnen: Man steht lange mit den Füßen auf dem Grund und es gibt kaum Wellengang. Wer nach dem Wasser etwas anderes sehen will: Die Burg von Moraira steht auf dem Felsen am Südende der Platja de l’Ampolla.
Interessanter für Geübte ist der Rand der Bucht, wo der Fels des Cap d’Or ins Wasser läuft. Dort wird es sofort tiefer und es lebt mehr. Bleib aber innerhalb der Bojen: El Portet ist klein und es fahren Boote ein und aus.
Weiter südlich liegt die Cala Llebeig, eine Bucht ohne Straße. Du läufst in einer halben Stunde über die Kliffkante hin, und genau deshalb bleibt es dort ruhig. Nimm Wasser mit, denn es gibt nichts. Und rechne damit, dass der Rückweg bergauf geht.
Die Platja de l’Ampolla neben der Burg ist vor allem ein Badestrand und unter Wasser weniger interessant: sandig und voll. Schön für eine Stunde mit der Familie, nicht für das ernsthafte Schauen.
Flaschentauchen: was dich erwartet
Schnorcheln zeigt dir die obersten fünf Meter. Tiefer kommt eine andere Landschaft dazu: Die Felswände laufen hier stellenweise weit unter die Oberfläche, mit Überhängen, Spalten und kleinen Höhlen, in die das Licht nicht mehr ganz reicht.
Das Gebiet um das Kap Sant Antoni ist der klassische Tauchplatz dieser Küste, gerade weil es geschützt ist. Die Tauchgänge sind meist ruhig: wenig Strömung, an guten Tagen Sicht Richtung zwanzig Meter und Tiefen, die ein durchschnittlicher brevetierter Taucher gut schafft. Technische Ausbildung brauchst du dafür nicht.
Das praktische Hindernis ist die Genehmigung. Flaschentauchen im Schutzgebiet erfordert eine Erlaubnis, die mindestens fünf Werktage vorher beantragt wird. Wer eine Woche hier ist und spontan tauchen will, läuft dagegen. Die Lösung ist einfach: Buche über ein von der Conselleria anerkanntes Tauchcenter in Dénia, Xàbia oder Moraira. Diese Center haben die Papiere und kennen die Plätze.
Außerhalb des Schutzgebiets gelten diese Auflagen nicht, und auch dort gibt es genug zu sehen. Frag im Tauchcenter nach den Plätzen rund um das Cap de la Nau und den Buchten südlich von Xàbia; welche gewählt werden, hängt stark vom Wind des Tages ab.
Nimm Brevet und Logbuch mit und rechne damit, dass ein Center beim ersten Mal einen Check-Dive will, wenn du länger nicht getaucht bist. Das ist Routine, kein Misstrauen.
Was du unten siehst
Erwarte kein Korallenriff. Das Mittelmeer ist karger als die Tropen, und genau deshalb musst du genauer hinschauen. Was du bekommst, ist eine Landschaft in Schichten.
Auf den Sandböden liegen die Posidoniawiesen, dunkelgrün bis braun, im Schwell wogend. Dazwischen ziehen kleine Schwärme, die Deckung suchen. An den Felskanten sitzt das meiste Leben: Wolfsbarsche, Brassen, Lippfische in überraschenden Farben und mit Glück ein Oktopus, der sich hinter einem Mäuerchen aus Muschelschalen in eine Spalte zurückgezogen hat. Dieses Mäuerchen ist das Zeichen; das Tier selbst siehst du erst, wenn du still hängst.
Im Schutzgebiet steigen die Chancen auf große Fische, schlicht weil sie alt werden dürfen. Goldbrassen, im Sommer Barrakudas und ganz selten ein großer Zackenbarsch, der dich aus einer Spalte ansieht und sich dann langsam wegdreht.
Was du nicht anfassen solltest: Seeigel, die knapp unter der Oberfläche auf den Felsen sitzen und deren Stacheln im Fuß abbrechen. Quallen kommen vor, meist in kurzen Phasen und je nach Wind. Und halte die Flossen von der Posidonia fern, so verlockend es auch ist, darauf zuzuhalten.
Die Jahreszeit macht einen Unterschied. Im Frühjahr ist das Wasser kälter, aber oft klarer, und du siehst mehr Details am Fels: Schwämme, Nacktschnecken, kleine Krebstiere. Im Spätsommer ist das Wasser wärmer und es sammeln sich mehr Jungfischschwärme im Seegras.
Noch etwas, das fast alle sehen und fast niemand einordnen kann: die braunen, filzigen Bälle, die nach einem Sturm am Strand liegen. Das ist kein Müll und kein Tierrest, sondern zusammengepresste Fasern abgestorbener Posidoniablätter, von den Wellen zu Kugeln gerollt. Sie gehören dazu, sie schützen den Strand vor Abtrag, und eine Gemeinde, die sie wegräumt, räumt auch ihren eigenen Sandpuffer weg.
Ausrüstung, Sicherheit und die Boje
Zum Schnorcheln brauchst du wenig, aber das Wenige muss taugen. Eine Maske, die läuft, ruiniert eine Stunde, und eine billige Maske läuft immer. Probiere sie im Laden: ohne Band ans Gesicht halten, durch die Nase einatmen und loslassen. Bleibt sie hängen, passt sie.
Flossen sind kein Muss, machen aber viel aus, besonders bei Strömung. Badeschuhe sind an dieser Felsküste dagegen Pflicht. Und ein dünnes Lycra-Shirt oder ein Shorty ist vernünftiger als Sonnencreme auf dem Rücken: Du treibst stundenlang mit dem Rücken in der Sonne, ohne es zu merken, und so holt man sich hier am häufigsten einen Sonnenbrand.
Das wichtigste Sicherheitsteil ist eine Oberflächenboje in kräftigem Orange oder Gelb, die du an einer Leine am Handgelenk oder an der Hüfte mitziehst. Vom Boot aus ist ein Schnorchler allein unsichtbar; mit Boje sieht man dich von weitem. Das ist keine übertriebene Vorsicht an einer Küste mit viel Sportbootverkehr im Sommer.
Außerdem: Achte auf die Flagge an Stränden, die eine haben, geh nicht allein in unbekanntes Gebiet und pass auf ablandigen Wind auf. Am Strand fühlt er sich angenehm an und schiebt dich unbemerkt aus der Bucht. Der Rückweg gegen Wind und Welle kostet dreimal so viel Kraft wie der Hinweg.
Kaufen oder leihen: Für zwei Wochen lohnen sich eigene Maske und Schnorchel, weil die Passform alles entscheidet. Flossen kannst du gut leihen, sie brauchen Kofferplatz und dürfen lockerer sitzen. Tauchcenter und einige Strandbuden in Xàbia und Dénia verleihen Sets, und so findest du heraus, ob es dir liegt, bevor du etwas kaufst.
Wenn du filmen willst, gilt dasselbe wie über Wasser: ohne Licht wird alles jenseits von fünf Metern blaugrün. Bleib flach, filme mit der Sonne im Rücken und geh näher heran, statt zu zoomen. Und lass die Kamera nicht dein Verhalten bestimmen: einem Oktopus für das bessere Bild hinterherzuschwimmen, ist genau das Falsche.
Schnorcheln mit Kindern
Die Marina Alta ist ein guter Ort, um einem Kind das Schnorcheln beizubringen, sofern du die richtige Bucht wählst. Der häufigste Fehler ist, mit der schönsten statt mit der ruhigsten anzufangen.
Fang in flachem, geschütztem Wasser ohne Wellengang an: El Portet in Moraira ist dafür fast ideal, und die ruhige Ecke des Arenal in Xàbia geht auch. Lass ein Kind sich erst im Stehen an die Maske gewöhnen, dann an den Schnorchel und erst danach ans Treiben. Das kostet eine Viertelstunde und rettet den Nachmittag.
Nimm eine Maske in der richtigen Größe. Eine Erwachsenenmaske auf einem Kindergesicht läuft garantiert, und eine laufende Maske beendet das Abenteuer für einen Siebenjährigen. Eine Schwimmweste oder ein Auftriebsshirt beruhigt, auch bei Kindern, die gut schwimmen: weniger Anstrengung, also weniger Panik.
Setz das Ziel tief. Das erste Mal ist gelungen, wenn sie einen Schwarm kleiner Fische gesehen haben, nicht wenn sie die ganze Bucht abgeschwommen sind. Felsküsten mit Seeigeln verlangen zudem Badeschuhe, denn diese Stacheln finden immer den einen nackten Fuß.
Und behalte die Zeit im Blick. Kinder kühlen schneller aus als Erwachsene, selbst bei vierundzwanzig Grad Wassertemperatur, und sie merken es erst, wenn sie schon zittern.
Wann du am besten fährst
Das Wasser ist von Juni bis Oktober am wärmsten und die Sicht am besten, mit Temperaturen zwischen rund 22 und 27 Grad. Darin ist der September der beste Monat: Das Wasser hat sich den ganzen Sommer aufgewärmt, der Wind ist meist ruhig und der Andrang von Juli und August ist weg. Wer im September kann, sollte im September fahren.
Der Oktober hält erstaunlich gut mit. Das Meer kühlt langsamer ab als die Luft, während sich die Terrassen schon leeren, schwimmt es sich noch gut. Ab November wird ein Neopren für mehr als ein kurzes Bad wirklich nötig.
Im Juli und August geht es auch, aber dann zählt der Andrang mehr als die Temperatur. Die bekannten Buchten sind voll, das Parken wird zum Projekt und es liegen viele Boote. Fahr früh: Zwischen acht und zehn Uhr ist das Wasser am ruhigsten, die Sicht am besten und die Bucht praktisch deine.
Schau auch, was in den Tagen davor passiert ist. Nach einem kräftigen Guss oder ein paar Tagen hartem Ostwind ist die Sicht vorübergehend schlechter. Zwei ruhige Tage später ist alles wie zuvor. Wie die Wasserqualität an dieser Küste gemessen wird, haben wir in einem eigenen Text beschrieben.
Die Küste so hinterlassen, wie du sie vorgefunden hast
Das klingt nach Pflichtschluss, ist aber der Grund dafür, dass es hier überhaupt noch etwas zu sehen gibt. Das Schutzgebiet besteht seit 1993, und der Unterschied zu ungeschützten Abschnitten ist mit bloßem Auge sichtbar.
Nimm nichts mit. Keine Muscheln, keine Steine, keine Seesterne und erst recht keine Scherben oder anderes Material vom Grund, denn das ist Archäologie und steht ausdrücklich im Verbot. Füttere keine Fische, so reizvoll es wirkt; es verändert ihr Verhalten und zieht Arten an, die nicht hierher gehören.
Halte Abstand zu Tieren, die an ihrem Platz bleiben. Ein Oktopus, der sich zurückzieht, ein Zackenbarsch, der dich ansieht: schauen ja, anfassen nein. Und wer mit dem Boot kommt: Nutze die Bojen, ankere nicht im Seegras und bleib unter sechs Knoten.
Siehst du etwas Ungewöhnliches, etwa eine Schildkröte oder Spuren im Sand, ruf 112 und halte Abstand. Wie das in der Praxis abläuft, haben wir anlässlich des Nests beschrieben, das bei Dénia schlüpfte. Ein Teil der Nester an dieser Küste wurde von gewöhnlichen Strandbesuchern entdeckt.
Bildnachweise
- Cala del Portitxol in Xàbia: Foto CTHOE via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
- Schnorchler über einer Seegraswiese: Archivbild, Foto Wusel007 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. Nicht in der Marina Alta aufgenommen.
- Informationstafel an der Platja les Rotes: Foto Concepcion Amat Orta via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
- Im Inneren der Cova Tallada: Foto Werner Wilmes via Wikimedia Commons, CC BY 2.0

MILO SCHUIJT