Der Penon de Ifach ueber der Bucht von Calp
REISEZIELE

Den Peñón de Ifach besteigen: Reservierung, Route und was du wissen musst

Der berühmteste Felsen der Costa Blanca lässt höchstens 300 Wanderer pro Tag hinauf. So reservierst du kostenlos, und das erwartet dich auf dem Weg zu 332 Metern.

Milo Schuijt MILO SCHUIJT · 1. September 2026 · 6 Min. Lesezeit
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Der Peñón de Ifach ist das Wahrzeichen der ganzen Costa Blanca: ein 332 Meter hoher Kalkfelsen, der bei Calp senkrecht aus dem Meer ragt. Man kann ihn besteigen, und die Aussicht vom Gipfel ist die beste dieser Küste. Wer aber einfach vorfährt, steht seit ein paar Jahren vor verschlossener Tür: Der Gipfelweg ist Naturschutzgebiet mit Tageslimit und Reservierungspflicht. So machst du es richtig.

Warum du reservieren musst

Der Felsen ist Naturpark, der kleinste der Region Valencia und zugleich einer der meistbesuchten. Zum Schutz des Weges und der brütenden Vögel gilt auf der Gipfelroute (der roten Route, vom Besucherzentrum durch den Tunnel zum Gipfel) ein Limit von 300 Wanderern pro Tag. Ohne Reservierung kommst du dort nicht hinauf; Ranger kontrollieren, und die Reservierung ist namensgebunden.

So reservierst du (kostenlos)

Die Reservierung kostet nichts und läuft digital über die Parkwebsite der Generalitat Valenciana (parquesnaturales.gva.es, such nach Penyal d'Ifac). Drei Dinge solltest du wissen:

  • Höchstens 10 Tage im Voraus. Früher geht nicht, also stell dir eine Erinnerung, sobald dein Datum steht.
  • Namensgebunden und nicht übertragbar. Registriere jeden Wanderer einzeln und nimm einen Ausweis mit.
  • Am selben Tag klappt es manchmal. Ist noch Platz, kannst du auch spontan reservieren, in den Ferienmonaten ist das aber Glückssache. Außerhalb der Saison ist selten alles weg.

Die Route: vom Besucherzentrum zum Gipfel

Der Naturpark Penyal d Ifac

Der Aufstieg beginnt am Besucherzentrum über dem Hafen von Calp. Das erste Stück ist ein breiter, fester Weg, der langsam steigt, mit immer besserem Blick über die Bucht. Dann kommt der berühmte Tunnel, in den Fels geschlagen: kurz, dunkel und von Millionen Schritten glatt poliert. Halt dich am Seil fest und lass dir Zeit. Wem dieser Aufstieg gefällt, findet auf der anderen Seite der Bucht mehr davon: Die Küstenwege von Jávea stehen in einer eigenen Übersicht.

Hinter dem Tunnel wechselt der Charakter. Der Weg wird felsig und uneben, stellenweise braucht es die Hände. Geübte Wanderer schaffen das gut; für kleine Kinder und Menschen mit Höhenangst ist es der falsche Ausflug. Rechne mit zwei bis zweieinhalb Stunden hin und zurück, plus die Zeit oben: Bei klarem Wetter siehst du bis Ibiza.

Praktisch: Parken, Timing und Ausrüstung

Blick auf den Penon de Ifach von der Kueste von Calp

Park am Hafen oder im Zentrum von Calp und geh die letzten paar hundert Meter zu Fuß hinauf; direkt am Park gibt es kaum Plätze. Starte früh: Die Öffnungszeiten sind begrenzt, und im Sommer wird der Felsen ab dem späten Vormittag zum schattenlosen Backofen. Feste Schuhe mit Grip sind Pflicht, genau wie reichlich Wasser. Lass die Flipflops im Auto; die Ranger schicken dich damit ohnehin zurück.

Beste Monate: April, Mai, September und Oktober. In der Brutzeit können Abschnitte nahe dem Gipfel zeitweise gesperrt sein; deine Reservierung weist darauf hin.

Ausgebucht? Calp kann mehr

Kein Platz mehr an deinem Datum? Schon der untere Teil des Parks am Besucherzentrum liefert ordentliche Aussichten, und Calp füllt einen Tag mühelos: die Flamingos der Salinen (kostenlos, mitten in der Stadt), die Altstadt mit ihren Wandbildern und die Promenade zwischen zwei Stränden mit Blauer Flagge. Kombiniere es mit den anderen Ausflügen der Region oder schau in die schönsten Dörfer der Costa Blanca für den Rest deiner Route.

Quellen: Generalitat Valenciana (Parque Natural del Penyal d'Ifac), Rathaus Calp. Veröffentlicht am 1. September 2026; Reservierungsregeln ändern sich, prüfe parquesnaturales.gva.es vor der Tour.

Milo Schuijt
Über den AutorMilo Schuijt

Milo Schuijt ist Unternehmer und DJ an der Costa Blanca. Er schreibt über Orte, die er aus erster Hand kennt: Hier lebt, arbeitet und legt er auf.

Bildnachweise

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